Ratzinger – Jesus
S.11 – „Die innere Freundschaft mit Jesus, auf die doch alles ankommt, …“
S.14 – „…für den biblischen Glauben ist es wesentlich, dass er sich auf wirklich historisches Geschehen bezieht.“
S. 17 „Wer die Schrift in dem Geist verstehen will, in dem sie geschrieben ist, müsse auf Inhalt und Einheit der ganzen Schrift achten.“
S. 23 „…weil es mir vordringlich schien, Gestalt und Botschaft Jesu in seinem öffentlichen wirken darzustellen und dazu zu helfen, dass lebendige Beziehung zu ihm wachsen kann.“
S. 65 „Das theologische Streitgespräch zwischen Jesus und dem Teufel ist ein alle Zeiten betreffender Disput um die rechte Schriftauslegung, deren grundlegende hermeneutische Frage die Frage nach dem Gottesbild ist. Der Streit um die Auslegung ist letztlich ein Streit darum, wer Gott ist. Dieses Ringen um das Gottesbild, um das es im Disput um die gültige Schriftauslegung geht, entscheidet sich aber konkret am Bild Christi: Ist er, der ohne weltliche Macht geblieben ist, wirklich der Sohn des lebendigen Gottes?
Beantwortung der Frage: Wo ist Gott?
S. 165 „…lebendigen Gott, der immer sowohl in uns wie über uns ist.“
S. 207 „Die Berufung der Jünger ist ein Gebetsereignis; sie werden gleichsam im Gebet gezeugt, im Umgang mit dem Vater. … Ihr Berufung kommt aus dem Dialog des Sohnes mit dem Vater heraus und ist dort verankert. … Man kann sich nicht selbst zum Jünger machen – es ist ein Ereignis der Erwählung, ein Willensentscheid des Herrn, der wiederum in seiner Willenseinheit mit dem Vater verankert ist.“
S. 327 „Nur in Gott und nur von Gott her kennt man den Menschen richtig. … Der Mensch kennt sich selbst nur, wenn er sich von Gott her verstehen lernt.“
S. 328 „Der Hirte im Dienste Jesu muss immer über sich hinausführen, damit der andere seine ganze Freiheit finde, und er muss deswegen auch immer selber über sich hinausgehen in die Einheit mit Jesus und mit dem trinitarischen Gott hinein.“
s. 406 „Jesus gibt uns das Leben, weil er uns Gott gibt. Er kann ihn geben, weil er selbst eins ist mit Gott. Weil er der Sohn ist.“
-> wohl eines der besten Jesus-Bücher, natürlich mit Schwerpunkten, sodass nicht alles behandelt wird… aber ein guter Beitrag zur aktuellen Diskussion.


