AUSzeit

September 24, 2009

Resilienz ! – ?

Gespeichert unter: Allgemein, Pädagogik — nauszeitn @ 12:04

- Bin ich resilient? –
resilient

7 Kriterien, die Krisenfestigkeit unterstützen:

Gefühlsstabilität
ausgeprägte Fertigkeit Emotionen und Aufmerksamkeit zu kanalisieren

Optimismus
Überzeugung, dass sich die Dinge zum Guten wenden – Hoffnungsorientierung

Analysestärke
Ursachen identifizieren und alternative, bessere Lösungen erstreben

Realismus
langfristiges, vorausblickendes Denken und realistische Zielsetzung

Handlungskontrolle
kontrolliertes, überlegtes Reagieren, Impulskontrolle (+ Gratifikationsverzicht; Emotionale Intelligenz)

Selbstbewusstsein
positive Einschätzung der eigenen Kompetenzen und Ressourcen; Überzeugung Lösungen zu entwickeln

Kontaktfreude
gemeinschaftliche Lösungen durch gute Kontakte

vgl. dazu auch WiWo 5-2009

Interessante Bücher zum Thema „Resilienz“:

- Corina Wustmann 2004. Resilienz. Widerstandsfähigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fördern. Berlin: Cornelsen.
- Günther Opp & Micheal Fingerle (Hg.) 2008. Was Kinder stärkt: Erziehung zwischen Riskio und Resilienz. München: Reinhard. (Besonders differenzierte Sichtweisen)
- Robert Brooks & Sam Goldstein 2001. Das Resilienz-Buch. Stuttgart: Klett-Cotta. (Resilienz in der Erziehung, Kinder u. Jugendliche – 4 – 17 Jahre)

April 18, 2009

Nach-gedacht – Nachgedanken zu Ostern und Karfreitag !

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Vollbracht!

Menschen dachten…
…endlich: ES ist VOLLBRACHT!
…endlich Jesus zum Schweigen gebracht
…endlich seine Nachfolger zerstreut
…endlich die Bedrohung ausgeschalten

Gott dachte anders…
…endlich: ES ist VOLLBRACHT!
…endlich das Gesetz zum Schweigen gebracht – alles ist vollbracht
…endlich letzte Zweifel über meine Liebe zerstreut
…endlich die Bedrohung (ewig verloren zu sein) ausgeschalten

Die Rettung ist da! …endlich!

Januar 20, 2009

Der „leiterschaftstools“-blog füllt sich mit Inhalt

Gespeichert unter: Allgemein — nauszeitn @ 9:59

…einfach mal auf die neue Leiterseite
leiterschaftstools.wordpress.com
gehen.

Dezember 20, 2008

Kurzes update der Facharbeiten:

Gespeichert unter: Allgemein — nauszeitn @ 8:51

…jetzt sind sie fast vollständig und fast fertig…

Interesse? einfach melden !

facharbeitsthemen12-08

Dezember 2, 2008

Persönlichkeitstraining – Bewerbungstraining

Gespeichert unter: Allgemein — nauszeitn @ 10:52
    Nach verschiedenen Facharbeiten, Vorlesungen und vor allem den Kursen im September bis Nov. wieder zurück…
    Auf der Unterseite: Persönlichkeitstr. u. Bewerbungstr. sind einige der Tools und Unterlagen für die Kurse zu finden – evtl. hilfreich für eigene Bewerbungsverfahren… :)
    Außerdem Anleitung zur Reflexion
    und
    eine Literatur- sowie linkliste !
    Wünsch: viel Gewinn

August 1, 2008

Themenübersicht der Facharbeiten

Mancher fragt sich ja, was ich denn die ganze Zeit so mache…

Hier habt ihr mal ne Übersicht über all die versch. Themenbereiche, die mich so beschäftigen…

 

 

Juni 16, 2008

LÜTZ – GOTT ! ?

Gespeichert unter: Allgemein, Theologie — nauszeitn @ 1:59

Als Antwort auf die derzeitige Atheismus-Diskussion ist durchaus das Buch v. M. Lütz zu verstehen, der darin einen interessanten geschichtlichen Weg nachzeichnet (auch wenn man ihm darin nicht in allen Punkten zustimmen muss).

 

Einige Higlights:

Lütz – Gott:

 

S. 31 „Fast allmächtig scheint heute die Wirtschaft zu sein. Die Instanz eines allmächtigen Gottes ist da natürlich für die unbeschränkte wirtschaftliche Expansion fremd und – schlimmer – hinderlich. Der Altkommunist und bekennende Atheist Gregor Gysi erklärte vor einiger Zeit, er habe Sorge vor einer gottlosen Gesellschaft. Denn er befürchte, einer solchen Gesellschaft werde die Solidarität abhandenkommen.“

 

S. 35 „Wie viele an Gott glauben und wie viele nicht an Gott glauben, das ist zwar für die Frage, ob Gott wahrhaftig existiert, völlig irrelevant. Aber für die Frage, ob sich jemand zum ausdrücklichen Glauben an Gott entschließen kann, ist das nicht ohne Bedeutung.“

S. 39 – „Menschen ohne jede Bindung an die Institution Kirche verlieren bald auch den Glauben.“

 

S.60 – „Keiner sollte sich täuschen: Es mag schwer sein zu glauben, aber es ist gewiss noch schwerer, mit aller Konsequenz – nicht zu glauben. Jean-Paul Sartre hat später gesagt: „Nicht jeder ist Atheist, der es sein will.“

 

S.69 „Wer nichts mehr glaubt, glaubt alles.“

 

S. 86 „Der Gott der Kinder ist kein Kindergott, es ist ein von allen komplizierten Erwachsenenschlacken befreiter unmittelbarer Gott.“

 

S. 215

Was ist Theologie?:

„Theologie ist eine Krücke, eine Dienstleistung für Leute, denen das hilft. Wem das nicht hilft, der kann sich besten Gewissens beim alten Mütterchen unterhaken und mit in die nächstbeste Kirche marschieren. Theologie ist ein wichtiges, aber nicht für jeden erforderliches und auch immer ein gefährliches Geschäft, da man stets in die Versuchung geraten kann, Gott in herrscherlicher Geste mit dem Mittel der menschlichen Vernunft in die Zellelkästen seines Schreibtisches zu sperren.

Gute Theologie macht sich nicht wichtiger, als sie ist. Gute Theologie dient dem Glauben, sie beherrscht ihn nicht.“

 

Hilfe – unsere Kinder ticken aus !!!

Gespeichert unter: Allgemein, Pädagogik — nauszeitn @ 1:47
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Inhaltsverzeichnis:

1 – Zwischen Super-Mamas und Erziehungsnotstand

2 -  Was mit unseren Kindern los ist – Von Muffins und nicht gemachten Hausaufgaben

3 – Warum die Psyche eine so wichtige Rolle spielt

4 – Der Abstieg in Stufen – Von der intuitiven Erziehung zur Symbiose

5 – Erste Beziehungsstörung: Partnerschaftlichkeit – Kinder werden aus der untergeordneten Rolle zwangsbefreit

6 – Zweite Beziehungsstörung: Projektion – Eltern begeben sich unter das Kinde

7 – Dritte Beziehungsstörung: Symbiose – Wenn Eltern ihre Psyche mit der ihres Kindes verschmelzen

8 – Die gestörte Gesellschaft

9 Wo wir hinkommen müssen: Die Beziehungsfähigkeit wieder herstellen – Kinder wieder als Kinder sehen

 

Winterhoff gründet seinen Ansatz in der dreistufigen Beobachtung von Beziehungsstörungen.

Dabei unterscheidet er zwischen

-         3 Beziehungsstörungen:

o       Partnerschaftlichkeit

o       Projektion

o       Symbiose

 

Auszüge:

„Kinder erziehen ihre Eltern rein lustbetont.“

 

Respektlose Jugendliche – sind auch Kinder aus intakten Familien (war für uns auch die große Frage „Warum?“)

 

Feststellung: erziehungsresistente Kids/Jugendliche

Warum?: – fehlende psychische Reife

 

Kleinkinder müssen lernen die Außenwelt als Begrenzung der eigenen Welt zu akzeptieren

 

Formbare Anteile der Psyche

S. 50 Problem in der Kommunikation mit jungen Leuten – Unlust

 

S. 54 Ziel der Erziehung: Verselbständigung (Berufsfindung / Beziehungsfähigkeit)

 

S. 62 sinkendes Anspruchsniveau – steigender Anspruch(Beruf)

 

S. 66 – Erwachsene müssen Erwachsen sein wollen !!!

 

S. 71 u. 77 u. 79 – Erziehung = Bildung der Psyche / ständiges Training der Funktionen (Wiederholung; Einübung Grundfunktionen; Eltern: Strukturen vorgeben). / Lernhaltung antrainieren.

 

Kinder und Jugendliche erleben zu wenig Grenzen > geringe Frustrationstoleranz:

S. 76 „Das Individuelle wird jedoch begrenzt durch die Tatsache, dass menschliches Zusammenleben nur funktionieren kann, wenn jeder den anderen als notwendige Begrenzung seiner eigenen Individualität versteht.“

 

Kontaktsuche der Erwachsenen endet beim Kind:

S. 90 „Der vom gesellschaftlichen Wandel überforderte Mensch, der beim Versuch des Schritt-Haltens mit den anderen auch vieler Kontakte zu anderen Erwachsenen verlustig ging, begab sich auf die Suche nach Ersatz und fand ihn im Kind. …“

 

Beispiel: … Mutter und ihr Sohn „Manuel“:

S. 94 – „Der Umgang mit Manuel sei „partnerschaftlich“.

Manuel ist der Partner seiner Mutter. In diesem kurzen Satz liegt ein ungeheures Ausmaß an Tragik. Manuels Mutter hat sich bereits ein gutes Stück weit aus ihrer Rolle als Erzieherin ihres Sohnes verabschiedet. Sie ist zwar noch erziehungsberechtigt, jedoch kaum noch erziehungsbefähigt. …

Das normale Verhältnis zwischen Manuel und seiner Mutter wäre ein hierarchisches: Manuel müsste das Briefgeheimnis kennen und akzeptieren (er hatte zuvor einfach Briefe seiner Mutter geöffnet..), er müsste wissen, dass er auf eine normal gestellte, berechtigte Frage eine normale Antwort geben sollte.“

 

…oftmals sind die den Kindern unterstellten Bedürfnisse, die der Eltern, Erzieher etc…. (vgl. S. 97 – geniales Bsp. – zu lange um hier festzuhalten).

 

S. 99 – Einüben der Frustrationstoleranz !!!

 

S.100 – seine Kritik / Beobachtung:

früher hatten Kinder mit Abschluss des Kindergartens hohe soziale Kompetenz erworben.

Er stellt dies gleich mit der Fähigkeit

-         sich durch Erwachsene führen zu lassen

-         von außen gesetzte Regeln zu akzeptieren

-         im motorischen Bereich

-         im Wahrnehmungsbereich

-         feinmotorischer Leistung

…fehlt heute weitgehend…

 

Haben Kinder schon eine eigene Persönlichkeit?

S. 101

„Der Erwachsene holt das Kind…auf seine Ebene und gesteht ihm ausdrücklich zu, eine psychisch und emotional ausgereifte Person zu sein, die größten Anforderungen gewachsen ist.“

(S.102)

Damit lösen Erzieher für das Kind oftmals das Recht auf Orientierung und Halt als Bezugsperson nicht ein…

 

S. 106 Beispiel „Gruppentisch“

Durch den Gruppenunterricht verschiebt sich die Ausrichtung vom Lehrer auf die Mitschüler… der Lehrer verliert seine Führungsrolle

 

S. 113/115: Zweite Beziehungsstörung / Projektion

„…lassen Sie das Kind doch… (S.125)“.

(Eltern begeben sich unter das Kind)

Defizite bei den Erwachsenen im Bereich: Orientierung, Anerkennung, Sicherheit (kann sich oftmals selbst nur schwer orientieren in der angebotenen Fülle von Neuem …)

 

So erfüllen die Erwachsenen ihre Bedürfnisse und füllen ihre Defizite („Liebe“,S.121) mit den Kindern auf. – Sie holen sich Anerkennung, die sie sich eigentlich aus der Erwachsenenwelt holen müssten. (Hier geschieht emotionaler Missbrauch der Kinder – 179). / Gefahr d. mod. Menschen: Egozentrismus u. Narzissmus (181).

- Die Erzieher/Erwachsenen werden von den Kindern abhängig (S. 118)

 

S. 137 – Die „Nervenzelle Mensch“ ist gestört! – Es ist kaum noch eine Integration möglich

„Kinder und Jugendliche, bei denen sich die Nervenzelle Mensch durch das Aufwachsen im Rahmen einer symbiotischen Beziehungsstörung nicht bilden kann, verhalten sich ihrer Umwelt gegenüber grundsätzlich gegenständlich, sie haben auf allen Gebieten Defizite und sind hochgradig beziehungsgestört sowie arbeitsunfähig, so dass eine Integration in die Gesellschaft schwierig bis unmöglich wird.“

 

S. 140 – Diese symbiotische Beziehung führt dazu, dass das Glück des Kindes zum Glück des Erwachsenen wird !

Dabei zeigen sich

 3 typische Verhaltensweisen bei den Eltern: (S. 141)

-         Kindliche Impulse werden als Eigenreize u. nicht als Fremdreize verarbeitet

o       (Kindimpuls als Eigenimpuls verarbeitet: S. 142; Psychenverschmelzung: S. 143)

-         dem Kind wird unterstellt, dass es nichts aus böser Absicht tut (auch bei schwerwiegendem Fehlverhalten) – man sucht Erklärungen…

-         bei Fehlverhalten sucht das Kind bei den Eltern eine sofortige u. gegenständliche und keine zwischenmenschliche Reaktion

 

Es geschieht eine Fixierung auf die Reifestufung zw. dem 10.-16. Lebensmonat des Kindes (S. 147).

> Wichtig wäre, dass der Erwachsene deutlich macht, dass er sich nicht steuern lässt (148).

 

Ansteigen der Gewalt gegen Kinder:

(S.151)

Wir sind auf dem „Weg in ein Land, in dem Kinder gehasst werden…“

z.B. Anschreien oder auch körperl. Gewalt interpretieren Kinder als Zuwendung… Eltern wenden sie an, weil sie die Kinder als „verlängerten Arm“ ihrer selbst verstehen, die zu funktionieren haben (sie sind ja ein Teil ihrer selbst).

 

S.153 Bei manchen Kindern entsteht der Eindruck, dass sie geistig behindert sind. Sie haben ein Desinteresse an Menschen und behandeln andere wie Gegenstände.

Sie sind korrekturresistent, weil sie in der frükindlich-narzisstischen Phase verblieben sind und damit ihr eigenes Verhalten und daraus resultierende Konsequenzen nicht abschätzen können

 

S. 157 Eindeutige Strukturen (z.B. Kindergarten/Schule) werden von Eltern oftmals torpediert und lassen vergessen, dass eindeutige Strukturen Orientierung bieten und damit überflüssigen Druck von den Kindern nehmen.

 

S. 169 Verstehen ist nur möglich auf der Grundlage des Verständnisses des Familiensystems…

 

S. 171 Veränderung ist nur möglich mit Veränd. des Systems Familie und des Systems Gesellschaft: (173) „Das Negative ist in den Mittelpunkt des Interesses gerückt, das Krankhafte erscheint als der Normalzustand, mit dem wir heute wie selbstverständlich umgehen können müssen.“

 

S. 176 – Warum ticken auch Kinder aus besten Elternhäusern aus?

 

Grund und Nährboden für die erste Beziehungsstörung der „Partnerschaftlichkeit“ ist die durch den Wohlstand entstandene Ziel- und Sinnlosigkeit !!!

 

Es ist schwierig Wohlstand als Defizit zu verstehen (aber gerade die Übersättigung ist die Schwierigkeit).

 

 

S. 182

„Die nachlassende Frustrationstoleranz bringt eine immer geringere Leistungsbereitschaft mit sich“!

 

…Untergangsszenario, wie in vielen alten Hochkulturen…

 

 

 

Lösungen:

-         die gesamte Gesellschaft muss handeln…

-         Großeltern in Kindergärten/Grundschulen miteinbinden (188)

-         generell zuerst ein Bewusstsein für das Problem schaffen (190/191).

 

Wie könnte der christl. Bereich darauf reagieren…?

Wie sieht eine gute Umsetzung aus?

 

Vielleicht so, wie ein Kollege aus seiner Gemeinde berichtete, in der sie sich darauf festgelegt haben, dass jeder die Kinder des anderen „miterziehen“ darf und soll. So entsteht eine offene Kritikkultur und ein hineinwachsen in Werte, die Gott gefallen und Kindern helfen, sich zu entfalten.

 

Juni 4, 2008

Meine Higlights aus „Jesus“ – v. Ratzinger

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Ratzinger – Jesus

 

S.11 – „Die innere Freundschaft mit Jesus, auf die doch alles ankommt, …“

 

S.14 – „…für den biblischen Glauben ist es wesentlich, dass er sich auf wirklich historisches Geschehen bezieht.“

 

S. 17 „Wer die Schrift in dem Geist verstehen will, in dem sie geschrieben ist, müsse auf Inhalt und Einheit der ganzen Schrift achten.“

 

S. 23 „…weil es mir vordringlich schien, Gestalt und Botschaft Jesu in seinem öffentlichen wirken darzustellen und dazu zu helfen, dass lebendige Beziehung zu ihm wachsen kann.“

 

S. 65 „Das theologische Streitgespräch zwischen Jesus und dem Teufel ist ein alle Zeiten betreffender Disput um die rechte Schriftauslegung, deren grundlegende hermeneutische Frage die Frage nach dem Gottesbild ist. Der Streit um die Auslegung ist letztlich ein Streit darum, wer Gott ist. Dieses Ringen um das Gottesbild, um das es im Disput um die gültige Schriftauslegung geht, entscheidet sich aber konkret am Bild Christi: Ist er, der ohne weltliche Macht geblieben ist, wirklich der Sohn des lebendigen Gottes?

 

Beantwortung der Frage: Wo ist Gott?

S. 165 „…lebendigen Gott, der immer sowohl in uns wie über uns ist.“

 

S. 207 „Die Berufung der Jünger ist ein Gebetsereignis; sie werden gleichsam im Gebet gezeugt, im Umgang mit dem Vater. … Ihr Berufung kommt aus dem Dialog des Sohnes mit dem Vater heraus und ist dort verankert. … Man kann sich nicht selbst zum Jünger machen – es ist ein Ereignis der Erwählung, ein Willensentscheid des Herrn, der wiederum in seiner Willenseinheit mit dem Vater verankert ist.“

 

S. 327 „Nur in Gott und nur von Gott her kennt man den Menschen richtig. … Der Mensch kennt sich selbst nur, wenn er sich von Gott her verstehen lernt.“

 

S. 328 „Der Hirte im Dienste Jesu muss immer über sich hinausführen, damit der andere seine ganze Freiheit finde, und er muss deswegen auch immer selber über sich hinausgehen in die Einheit mit Jesus und mit dem trinitarischen Gott hinein.“

 

s. 406 „Jesus gibt uns das Leben, weil er uns Gott gibt. Er kann ihn geben, weil er selbst eins ist mit Gott. Weil er der Sohn ist.“

-> wohl eines der besten Jesus-Bücher, natürlich mit Schwerpunkten, sodass nicht alles behandelt wird… aber ein guter Beitrag zur aktuellen Diskussion.

 

 

Mai 10, 2008

Thema: „Berufung“

Gespeichert unter: Theologie — nauszeitn @ 9:49
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Hier der link zur Gesamtarbeit:

facharbeit_berufung_konfirmandenunterricht

 

 

Thema: „Berufung“:

- Auszüge aus der Facharbeit RP –

 

Auf die Frage, warum Gott ihn berufen habe, antwortete Franz von Assisi „Gott nimmt die schwächsten, die kleinsten, die gemeinsten Männer auf dem Angesicht der Erde, und er gebraucht sie.“.

 

Bei Berufung schwingt auf menschlicher Seite auch der Gedanke der Sehnsucht des Menschen mit, an etwas beteiligt zu sein, das größer ist, als wir selbst.

 

Die Radikalität der Berufung wird auch im NT deutlich. Der Gerufene verlässt alles und tritt heraus aus seiner bisherigen Existenz (Bonhoeffer). Er kappt alle menschlichen Sicherheitssysteme und verlässt sich ganz auf Gott, wie in den Jüngerberufungen durch Jesus sichtbar wird. So führt Berufung direkt in die Jesus-Nachfolge.

 

Das Verb kalein, das auch im klass. Griechisch schon „berufen“ bedeutet, wird im NT mit herbeirufen, nennen, heißen, einladen übersetzt. Hierbei ist immer Gott oder ein Vermittler Gottes der Berufende und führt die Berufenen zunächst in die Gemeinschaft, damit aber auch gleichzeitig in bestimmte Aufgaben.

 

Eine ethische Komponente bekommt „Berufung“ an der Stelle, wo es um die der Berufung entsprechenden Lebensführung geht. Wer mit Jesus in enger Lebensgemeinschaft lebt, hat sein Leben auch entsprechend zu gestalten.

 

Der Berufungsbegriff hängt eng mit dem der „Erwählung“ zusammen. Die durch die Predigt erfolgte Berufung geht so zurück auf Gottes vorzeitiges Erwählungshandeln. Es ist folglich ein eschatologisches Handeln vom Ende her. Dabei geschieht die Erwählung, wie die Berufung, allein vom Erwählenden aus und führt in die Gemeinschaft des erwählten Gottesvolkes. Der Grund der Berufung liegt nach dem neutestamentlichen Befund allein in Jesus Christus und der Vollzug erfolgt durch den Heiligen Geist. Dabei begegnet dem Erwählten in der Berufung der ewige Ratschluss. Erst nachdem wir in unserer Berufung sind, erkennen wir den dahinter stehenden ewigen Willen Gottes und können von seiner Erwählung sprechen. So wird unsere Erwählung durch unsere Berufung zu Christus an uns wirksam.

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